Verlorene Sicherheiten, extreme Antworten: Die Radikalisierung von Kindern und Jugendlichen in der Polykrise

Sicherheitsbehörden und Praxisträger in Deutschland und international beobachten verstärkt immer jüngere Kinder und Jugendliche, die als Teil extremistischer und gewaltbereiter Szenen auffällig werden und in Kriminalitätsstatistiken verzeichnet sind. Während Jugendliche, Heranwachsende und junge Erwachsene seit jeher zu den Hauptzielgruppen von gewalt- und extremismuspräventiven Angeboten zählen, stellen zunehmend gewalttätigere Kinder und jüngere Jugendliche im Alter von 10-14 Jahren eine ernstzunehmende gesellschaftliche Herausforderung dar.
Anhand von Praxisexplorationen, Kriminalitätsstatistiken und psychologischer Forschungsliteratur untersucht dieses Policy Paper diesen Trend, identifiziert mögliche Ursachen und skizziert notwendige Gegenmaßnahmen.