Die Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit im Kontext von extrem rechter, religiös begründeter, verschwörungsideologischer oder weltanschaulicher Radikalisierung bewegt sich in einem Spannungsfeld zwischen politisch-gesellschaftlichen Anrufungen, Sicherheit zu gewährleisten, und der fachlichen Erfordernis, Unsicherheit zuzulassen und mit ihr konstruktiv umzugehen.
Der Fachtag „Zwischen Sicherheit und Unsicherheit: Spannungsfelder in der Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit“ lädt Fachkräfte aus zivilgesellschaftlichen Beratungsstellen und staatlichen Aussteiger*innenprogrammen, aus Sicherheitsbehörden und Justiz sowie aus Sozialer Arbeit und Geistes- und Sozialwissenschaft dazu ein, dieses und komplementäre Spannungsfelder zu reflektieren. Ausgerichtet wird die Veranstaltung durch das Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld und Legato im Rahmen von dist[ex].